Stephansplatz 10 · 20354 Hamburg
Telefon 040 4130530

Das Herz- und Gefäßzentrum im Albertinen-Krankenhaus

Alle nicht-invasiven Herzuntersuchungen finden in unseren Praxisräumlichkeiten am Stephansplatz statt. Die diagnostischen und therapeutischen Katheteruntersuchungen führen wir im Herz- und Gefäßzentrum des Albertinenkrankenhauses durch. Als Patient haben Sie den Vorteil einer Behandlung in persönlicher Atmosphäre durch Ihren betreuenden Arzt aus der Praxis Esplanade, ohne dass Sie dabei auf die Vorzüge eines leistungsfähigen Klinikums mit seinen intensivtherapeutischen und operativen Möglichkeiten verzichten müssen.

 

Standort:
Herz- und Gefäßzentrum - Albertinen-Krankenhaus
Süntelstraße 11a, 22457 Hamburg

Untersuchungen in der Herzkatheterabteilung

  • Ambulante und stationäre Herzkatheteruntersuchungen
  • Ballonaufdehnung mit Stentversorgung der Herzkranzgefäße incl. Verwendung bioabsorbierbarer (selbstauflösender) Gefäßstützen (Scaffolds)
  • Ballonaufdehnung mit Stentversorgung der Halsschlagadern
  • Ballonaufdehnung mit Stentversorgung von Nierenarterien, Bauchaorta sowie Arm-, Becken- und Beinarterien
  • Schrittmacherimplantationen
  • Event recorder Implantation
  • ICD-Implantationen
  • kardiale Resynchronisationstherapie
  • Telemedizin
  • Verschlüsse von Vorhof-/Kammerscheidewanddefekten
  • Herzohrverschlüsse
  • Herzklappeninterventionen
  • Kernspintomographie und CT-Untersuchungen des Herzens und der herznahen Gefäße

 

Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung

Die Herzkatheteruntersuchung ist eine spezielle Untersuchung zur Darstellung der Herzkranzgefässe unter Benutzung feiner Plastiksonden und Kontrastmittel. Während der Behandlung ist keine Narkose notwendig. Bei aufgeregten Patienten kann ein leichtes und kurzwirksames Beruhigungsmittel verabreicht werden. Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten.

Der häufigste Zugangsweg zum Herzen sind die Blutgefässe in der Leiste. Der Patient erhält eine örtliche Betäubung, sodass die Blutgefässe schmerzfrei punktiert werden können. Es ist eine Bettruhe von mehreren Stunden nach der Untersuchung erforderlich.

Stenteinlage und Koronarangioplastie
Wird während der Herzkatheteruntersuchung eine Einengung (Stenose) der Herzkranzgefässe sichtbar kann diese sofort durch eine sogenannte Ballondilatation (Koronarangioplastie) behandelt werden. Die Operationstechnik ist dabei ähnlich der Herzkatheteruntersuchung. Von der Leiste her wird ein Führungskatheter zum verengten Herzkranzgefäss vorgeschoben. Über einen Führungsdraht wird dann der Ballonkatheter positioniert. Durch Aufblasen des Ballons (30 bis 60 Sekunden) wird das entsprechende Gefäss gedehnt.

In den meisten Fällen folgt der Ballondilatation die Einlage einer Gefässstütze (Stent). Dieser Stent besteht aus einem sehr feinen Metallgitter und wird mit Hilfe eines Ballonkatheters in die verengte Stelle eingesetzt. Um ein gutes Langzeitresultat zu erzielen, werden häufig auch Medikamenten-beschichtete Stents verwendet. Dieses Medikament wird aus dem Stent in der Stenose über Tage bis Wochen freigesetzt. Auch besteht die Möglichkeit bioabsorbierbare Gefäßstützen einzusetzen.